Madden 20: Tipps für Anfänger

Madden kann gerade für Anfänger anfangs erschlagend wirken. Mit diesen Tipps und Tricks sollte euch der Einstieg jedoch leichter fallen.

Steuert einen Linebacker

Der ausgewählte Spieler ist in dem Beispiel der Linebacker Mosley

Auch wenn es zu Beginn sicher für das ein oder andere Big Play des Gegners sorgen wird, so wird es euer Level nach einiger Zeit auf ein besseres heben. Ihr könnt besser auf Pass/Run Plays reagieren und leichter Picks fangen (gerade gegen menschliche Spieler), besonders wenn ihr die Routen der Receiver erahnen könnt. Haltet am besten noch L2/LT dabei, so dass der LB den Blick auf den QB hält und ihr so sicherer das Passspiel unterbinden könnt.

Achtet auf eure Matchups

Anderson ist in dem Fall bis auf seine Größe in jedem Fall unterlegen

Bevor ihr oder der Gegner den Ball snappt haltet L2/LT und schaut euch die Matchups eurer Receiver/Defense an. Wenn ihr mit dem rechten Stick zu den einzelnen Spielern wechselt seht ihr anhand von vier Stats, wie groß die Chancen auf eine erfolgreiche Aktion stehen. Dabei wird unterschieden zwischen Speed (Geschwindigkeit), Height (Größe), RT Run (Route Running) und Release („Antritt“). Speed und Height sollten selbsterklärend sein. Bei schnellen Spielern habt ihr einen Vorteil, je länger die Route geht und der Receiver sich vom Cornerback anhand seiner Geschwindigkeit lösen kann, bei Height könnt ihr hohe Bälle werfen, damit der Receiver zu erst an den Ball kommt. RT Run kommt besonders bei Timingpässen zum Tragen, daran erkennt ihr nämlich, wie gut ein Receiver seine vorgegebene Route laufen kann und diese auch einhält. Release gibt an, wie schnell sich ein Passempfänger kurz nach dem Snap vom Gegenspieler lösen kann, daher das Wort Antritt in „“, da es nicht nur Antritt bedeutet.

Drückt bei Runplays nicht sofort R2/RT

Die Verlockung ist natürlich groß, bei Laufspielzügen direkt nach der Ballübergabe R2/RT, also Rennen, zu halten. Dadurch werdet ihr aber viel öfter im Backfield getroffen als auch lieb ist, und das liegt daran, dass eure O-Line und Tight Ends noch nicht richtig blocken kann wenn ihr sofort nach der Übergabe lossprintet. Ihr lauft also quasi an eurem Vorblocker vorbei und die D-Line/Linebacker frisst euch auf. Seid daher immer geduldig und rennt erst los, wenn ihr wirklich eine Lücke entdeckt habt, die von eurer O-Line geöffnet wurde.

Werft nicht überhastet

Wer kennt das nicht: der Passrush steht einem gefühlt im Gesicht und wartet nur darauf, euren QB unter sich zu begraben. Schnell verfällt man in Panik und drückt noch schnell einen der Receiverbuttons, nur um sich dann eine Interception zu fangen. Lasst euch in solchen Fällen lieber sacken! Ihr verliert zwar einige Yards, müsst euch dann aber nicht mit einem ärgerlichen Turnover abgeben. Zur Not versucht aus der Pocket zu kommen und den Ball dann mit R3/rechten Analog reindrücken wegzuwerfen. Macht dies nur nicht innerhalb der Pocket, sonst bekommt ihr eine Intentional Grounding Strafe aufs Auge gedrückt.

Nutzt den Trainingsmodus

Auch wenn es langweilig klingt, so kann der Trainingsmodus euch helfen, Routenkombinationen zu entwickeln und abzuschätzen, wie lange ihr ca braucht, um einen Receiver optimal anzuwerfen. Dadurch erhaltet ihr ein besseres Gefühl für Spielzüge und könnt zusätzlich neue Plays mit Hilfe der Audibles bzw. Hot Routes entwickeln. So fällt es eurem Gegner nämlich schwieriger, eure Plays vorauszusehen, da er eure neuen Routen nicht erwartet.

Habt ihr noch weitere Tipps, die ihr Anfängern empfehlen könnt? Rein in die Kommentare damit, dann kann der Artikel mit der Zeit angepasst werden.

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